© Sven Weinig 2012 Hier seht ihr die ersten Bilder von dem 3m Delro Bausatz, wie er geliefert wird. Qualitativ ist er sehr gut verarbeitet, jedoch ist der Vorfertigungsgrad nicht so hoch wie bei anderen Herstellern. Hier muß noch so einiges getan werden, so dass mal wieder keine Langeweile aufkommt. Die folgenden Bilder zeigen den Standardbausatz, lediglich das Fahrwerk und Motordom sind in CFK bzw. CFK-Kevlar-Ausführung. Der Antrieb: 3W 150 QS Powermaster mit Pefa Schalldämpfer und Delro 3-Blatt 28x12 Die Nasenleiste an den Tragflächen ist angebaut und fertig verschliffen, Ouerruder und Servoschächte sind nur ausgefräst. Die Steckungshülse ist fertig eingebaut. Die Flächendübel müssen ebenfalls noch eingebaut werden. Am Seitenruder ist noch einiges zu tun. Es besteht aus zwei Teilen, muß noch zusammengeklebt und in Form geschliffen werden. Am Höhenruder muß das Ruderblatt abgetrennt und verkastet werden. Außerdem müssen die Servoschachte auch noch ausgefräst und verkastet werden. Hier ist also noch einiges zu tun. Im Rumpf müssen alle Spanten noch eingebaut werden, incl. Einpassen der Steckungsrohre für Tragfächen und Höhenruder. Der Motordom ist in Kohle Kevlar ausgeführt(ist nicht Standard). Baubeginn: Als erstes habe ich mich dem Fahrwerk gewidmet. Die Aufnahme wird aus vier Einzelspanten gefertigt, die ich dann nach mehrmaligem Anpassen im Rumpf eingeharzt habe. Danach habe ich das Steckungsrohr für Tragflächen und Höhenruder angepaßt und eingeharzt. Nach dem Aushärten habe ich die Extra das erste mal zusammengesteckt, um die EWD zu kontrollieren. Noch könnte man was ändern, es paßt aber alles. Dann habe ich Teile für die Kabinenhaubenbefestigung angefertigt. Der Rahmen wurde komplett aufgeschnitten und mit CFK-Rohren ausgesteift. Im vorderen Bereich habe ich zwei Alubolzen gedreht(als Dübel), als Gegenstück zwei gefräste CFK Platten die im Kabinenrahmen verklebt werden. Im hinteren Bereich habe ich zwei gefräste CFK Platten in den Rumpf geklebt, um die Imbusschraube, die den Rahmen hält, versenken zu können. Vor dem Einbauen der Abschlußleiste habe ich die Aufnahme für den Hecksporn eingeharzt. Dann ging es an den Motordom. Die untere Öffnung ist für die Dämpfer-anlage, die obere für allgemeine Arbeiten. Die großen Ausschnitte wurden mit Kohle-rovingen verstärkt. Da hier ein 3W150 verbaut wird, musste der Kopfspant um ca. 1cm gekürzt werden(vorgesehen für King 140). Nach dem Einbauen des Kopfspantes wurde der Motordom passend abgeschnitten. Als nächstes habe ich mich an die Spanten für Tank und Dämpfer gemacht. Die Spanten sind aus Wabe gefräst, um möglichst leicht zu bleiben. Die Dämpfer-aufnahme wiegt 69gr. und die Tankaufnahme, die gleichzeitig als Vestärkung über dem Steckungsrohr liegt, wiegt ganze 120gr. Dann habe ich die Kabinenhaube passend zum Rahmen zugeschnitten. Eine wirklich mühselige Arbeit. Dann ging es ans Höhenruder. Erst mal das Ruderblatt abtrennen und verkasten. Danach habe ich die Servoschächte ausgefräst, die Servoplatte gefräst und eingebaut. Da es von der Höhe passte, habe ich einen zweiten Rahmen gefräst, um die Servos ein bißchen einzulassen. Als nächstes habe ich die Scharniere eingebaut und den Ausschlag kontrolliert. Über 60° sollten für jedes Flugmannöver reichen. Dann ging es ans Steckungsrohr. Kunststoffbuchse gedreht und eine M4 Schraube für befestigung des Steckungsrohres eingesetzt. Am Befestigungspunkt der M4 Schraube zusätzlich ein Hartholz im Höhenruder eingelassen. Anschließend noch mal ein Servo provisorisch eingesetzt, um zu kontrollieren, ob alles perfekt paßt. Als letztes habe ich dann noch die Ausfräsungen für die Ruderhebel fertig gemacht. Damit wäre dann das Höhenleitwerk komplett rohbaufertig. (Folie kann kommen) Nächster Punkt: Seitenleitwerk. Hier ist einiges zu tun, wie man es den Bildern entnehmen kann. Als erstes Fertigen der Dreikantleiste, anschließend Scharniere einsetzen und am Rumpf anpassen. Als nächstes schleifen und das nicht gerade wenig. Der obere Teil des Seitenleitwerks ist aus vollem Balsa und muß in Form geschliffen werden, danach verleimen mit dem Ruderblatt. Der Feinschliff erfolgt dann am Rumpf. Nächster Punkt: Tragflächen. Hier müssen die Querruder abgetrennt werden und komplett verkastet werden. Desweiteren müssen die Querruderschächte für die Aufnahme der Servos verkastet werden. Das etwas unangenehme ist, dass die mitgelieferten Balsavierkantleisten zur Dreikantleiste umgearbeitet werden müssen. Sie dienen zur Aufnahme der Ruderscharniere und begrenzen den max. Ausschlag. In der Zwischenscheit wo der Leim an den Flächen trocknet habe ich schon mal einen Rohling fürs Heckspornrad gefertigt und ausgefräst. Danach hieß es Anlenkungshebel fertigen und eine passende Führung für den 3mm Stahldraht fertigen. Dann habe ich mich mal ans CAD Programm gesetzt und ein paar Servoverlängerungshebel konstruiert. Bei den Hitec 5945 liegen sehr schöne Aluarme mit dabei, sie sind nur für ein 3m Modell zu kurz geraten. Das Resultat gefällt mir sehr gut. Anfertigen der Ruderanlenkungen. Auch diese sind mit der CNC Fräse hergestellt. Nächster Punkt ist Einbauen der Servos incl Anlenkungen. Als nächstes wurde das Servobrett angefertigt und eingeharzt. Danach hieß es Motor anschrauben, Dämpferanlage montieren, Gasanlenkung fertigstellen und überprüfen, ob alles gut passt. Dann habe ich noch Zündanlage und Smokepumpe eingebaut. Auch hier wurde was für die Be und Entlüftung der Motorhaube getan. Dann ging es ans Fertigen des Servoträgers. Auch dieser ist aus Gewichtsgründen aus Wabe gefertigt, allerdings der Optik und auch Stabilität mit CFK beschichtet. Letzter Punkt war dann das Finish und einbau der Servo und Empfängerkomponenten.