© Sven Weinig 2012 Zum Bausatz: Alle Spanten im Rumpf sind herstellerseitig eingebaut, Kopfspant ist mit Sperrholz für die Aufnahme des Motordoms verstärkt, kompletter Motorbereich ist mit Kohle-Cevlar Gewebe ausgelegt. Fahrwerksaufnahme ist auch eingebaut und mit Kohle-Cevlar Gewebe verstärkt. Der Motordom ist aus GFK gefertigt (schwarz eingefärbt) und im Kopfbereich für die Aufnahme des Motors mit Sperrholz verstärkt. Die Querruder und Höhenruder sind so gut wie rohbaufertig. Nasenleiste, Endleiste sowie die Verkastungen sind fertig. Es muß nur noch die Befestigung für die Servos eingebaut werden. Selbst die Flächendübel und Flächenbefestigung ist schon eingebaut. Das Seitenruder ist rohbaufertig, Scharniere und Anlenkung muß noch eingebaut werden. Der Motor wird auf einen mitgelieferten Motordom montiert. Alle Spanten im Rumpfinneren sind herstellerseitig eingebaut. Flächensteckung im Rumpf incl. der Bohrung der Dübel sind schon fertig eingebaut. Baubeginn: Als erstes habe ich mit dem Einbau und Anpassen des Motors begonnen. Nebenbei habe ich noch den Spinner abgeformt, da diese im Ersatz ja nicht gerade die billigsten sind. So kann ich 2,3 oder 4 Blatt Luftschrauben kostengünstiger ausprobieren. Dann ging es an die Tragflächen. Ich habe mich entschlossen, die Servos stehend einzubauen, so habe ich immer einen Überblick über die "Technik". Die Ruderhörner sind selbst hergestellt. Ich habe eine Platte aus CFK gefertigt und anschließend mit der CNC Fräse ausgefräst. Die Bestellung für die Servos wurde ebenfalls schon aufgegeben, um diesmal längere Wartezeiten auszuschließen. Ich habe übrigens komplett Hitec genommen. 12 x HS5945MG und 2 x HS5735MG für Seite (alle Digital) Dann habe ich am Höhenruder das Steckungsrohr für die Rumpfbefestigung fertig gemacht.(Kunststoffbuchse gedreht und eingepasst). Anschließend habe ich eine Form für einen Hecksporn gebaut und ausgefräst. Das Ergebnis ist wirklich super! Dann wurde ebenfalls aus CFK eine Seitenruderanlenkung gebaut. Ich habe mich hier für die sogenannte Torqueanlenkung entschieden, da diese in meiner 3m Extra ebenfalls eingebaut ist und ich sehr zufrieden damit bin. Wie bekommt man die warme Luft aus der Haube, so dass es aber auch noch gut aussieht? Einfach alles aufschneiden gefällt mir nicht, also habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und eine Konstruktion gebaut, womit ich Kühlschlitze in ein Blech stanzen kann. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Eingebaut sieht es wirklich super aus. Das Modell ist schon komplett mit Orastick bebügelt, wie man den Bildern entnehmen kann. Komplett in weiß, weil es in Airbrush lackiert werden soll. Da ich von einem Vereinkollegen gerade einen 3W150QS Motor da hatte, habe ich mich kurzer Hand entschlossen den GFK Ansaugtrichter auch abzuformen. Den habe ich dann gleich für meinen 200er gezogen. Dann hieß es Dämpferaufnahme bauen. Für die kompletten Innereien nehme ich Nomex Wabe mit CFK beschichtet. Diese bietet eine enorme Festigkeit bei doch sehr geringem Gewicht. Der hier abgebildetet Spant wiegt komplett incl. Silikonaufnahmen nur 65gr. Ich denke, das kann sich sehen lassen. Die Lackierung: Es ist endlich soweit, ich möchte ja nun auch bald den Vogel in die Luft bringen. Ich habe mich für eine Airbrushlackierung entschieden, habe dies aber selber noch nie gemacht. Dies wird also die erste sein und ich hoffe, dass es nacher auch noch so einigermaßen aussieht. So, nun ist er fertig gestellt mein "Rabe", hat aber mit der Originallackierung nichts mehr zu tun. Über Geschmack läst sich wie immer streiten, ich bin aber total begeistert !!! Es ist ein irrer Aufwand, solch eine Lackierung zu erstellen, vor allem, wenn man es noch nie gemacht hat und eigentlich auch gar nicht weiß, wie und wo man anfangen soll. Ca. 4 Wochen war ich jetzt im Gange und habe wirklich die Schnautze gestrichen voll. Die jetzt noch ausstehenden Arbeiten sind nicht mehr schlimm. Servos einbauen, Gestänge fertig machen und Kabel löten. Motor ist komplett fertig, muß mit dem Dom nur verschraubt werden. Nun gehts es an den Servoeinbau in den Flächen und Leitwerken! Da bei uns im Verein nun schon einige Hitecs gestorben sind, habe ich mich entschieden, die Servostecker nicht abzuschneiden, (wg. Garantie) sondern an jedem Servo eine Steckverbindung herzustellen. Mit der Crimpzange ist das eine wunderbare Sache. Dann kamen die Servos zum Zug. In dem Bild kann man erkennen, dass die Neutralstellung der Servos doch sehr unterschiedlich ist. In dem mittlerem Bild ist die Neutrallage korrigiert worden. Hierfür gibt es von Hitec ein Programmiergerät, womit man einiges am Servo programmieren kann. Eine sehr nützliche Hilfe. Dann habe ich alle Ruderscharniere eingesetzt und die Ruder miteinander verklebt. Vorher wurden aber noch alle Nieten aufgebohrt und durch einen durchgehenden Stahldraht ersetzt. So hat man die Möglichkeit, alle Ruder von den Flächen zu trennen. Das gleiche wurde beim Seitenruder und Höhenruder durchgeführt. Nach dem Programmieren der Servos musste ich erst mal meine Servohebel herstellen, um die Anlenkungen fertig machen zu können. Also Fräse anschmeissen und los gehts! Dann hieß es alle Servos einbauen und alle Verbindungen incl. Anlenkung herzustellen. Für die Verbindung der Kugelköpfe nutze ich M3 Gewindestange aus Edelstahl. Dann alle Einbauten verschraubt und Anlenkungen der Servos fertig machen. Das Servobrett im Rumpf wurde demontierbar eingebaut. Anschließend konnten Schalldämpferanlage und Tank montiert werden. Nebenbei habe ich mir gleich noch einen Spinner für die 3-Blatt Luftschraube gefertigt. Danach hieß es nun endgültig den Motor vorschrauben. Das wars !!! Ich habs nun endlich geschafft. Das war der Bau einer 3,3m Raven der Firma FMG Modellbau.